Pasta, Reis & Co.

Bunte Sushi-Sandwiches mit paniertem Tofu

Schon allein wegen des Reises liebe ich Sushi. Für diese bunten Onigirazu – oder auch einfach Sushi-Sandwiches genannt – braucht ihr nicht mal Stäbchen. Stattdessen könnt ihr das japanische Gericht einfach wie ein Sandwich auf der Hand essen. Und die Onigirazu eignen sich auch super für unterwegs.

Onigirazu vereint übrigens das typisch Japanische (Reis und Nori) mit dem Westlichen, nämlich den Sandwiches. Wie immer bei Sushi gilt auch bei Onigirazu: Der Kreativität bei der Füllung sind keine Grenzen gesetzt. Ich habe meine Sandwiches diesmal mit Sushi-Reis, paniertem Tofu, Salat, Gurke, Paprika und Möhre gefüllt. 

Das Rezept reicht für zwei Sandwiches, die dann in der Mitte geteilt werden, und für ein bis zwei Makirollen – je nachdem, wie viel Reis ihr in die Onigirazu packt.

Das Rezept

  • Menge
  • 2 Sandwiches
    2 Makirollen
  • Zubereitung
  • 120 Minuten
  • Schwierigkeit
  • Leicht
  • Vegetarisch
  • Vegan
  • Glutenfrei
  • High Carb

Zutaten

Für den Reis
  • 250 g Sushireis
  • 300 – 350 ml Wasser
  • 2 EL Reis-Essig
  • 1 EL Zucker
  • 1 TL Salz
Für den panierten Tofu
  • 200 g Tofu
  • 3 TL Tahini
  • 1 EL Sojasoße
  • 1 EL Wasser
  • 3 bis 4 EL Haferflocken
  • Salz und weißer Pfeffer
  • Rapsöl zum Braten
Tofu-Salat-Sandwich
  • 1 Nori-Blatt
  • 2 Salatblätter
  • Gurkenscheiben
  • Tahini (was vom Panieren übrig bleibt)
  • 1 Hälfte panierter Tofu
  • Sushi-Reis
Tofu-Gemüse-Sandwich
  • 1 Nori-Blatt
  • Paprika
  • Möhre
  • 2 TL vegane Mayonnaise
  • 1 Hälfte panierter Tofu
  • Sushi-Reis
Makirolle
  • Einfach mit allem füllen, was übrig geblieben ist.
 

Zubereitung

Sushi-Reis
  1. Den Sushi-Reis erst gut mit Wasser abspülen. Dann mit dem kalten Wasser in einen Topf geben und aufkochen lassen. 
  2. Zwei Minuten kochen lassen und dann die Hitze um die Hälfte reduzieren und den Reis etwa 15 Minuten mit geschlossenem Deckel köcheln lassen, bis er das Wasser komplett aufgesaugt hat. 
  3. Sollte der Reis anbraten, aber noch nicht gut sein, könnt ihr immer mal wieder ein bisschen Wasser nachschütten. 
  4. Nach 15 Minuten den Sushi-Reis vom Herd nehmen und mit geschlossenem Deckel noch zehn Minuten ziehen lassen.
  5. Für die richtige Würze werden Reis-Essig, Zucker und Salz vermischt und unter den Reis gegeben. 
  6. Danach muss der Reis vollständig auskühlen – wenn ihr ihn in den Kühlschrank oder ins Tiefkühlfach stellt, geht es natürlich schneller.
Panierter Tofu
  1. Den Block Tofu in zwei flache Hälften teilen, zwischen zwei Küchentücher legen und für 15 Minuten beschweren, damit die Feuchtigkeit austritt.
  2. Tahini, Sojasoße, etwas Wasser sowie Salz und Pfeffer miteinander vermischen. Ist die Paste zu dick, könnt ihr noch etwas Wasser hinzufügen. Ist sie zu dünn, dann gebt noch etwas Tahini dazu. Darin wird der Tofu dann gewendet.
  3. Zum Schluss wird der in Tahini gewendete Tofu noch durch die Haferflocken gewälzt, bevor es zum Braten in die Pfanne geht, bis der Tofu schön knusprig braun ist.
Die Sandwiches
  1. Das Nori-Blatt ausbreiten und in die Mitte einen viereckigen Kleks geben und flach drücken. Dann mit den jeweiligen Zutaten schichten. 
  2. Zum Schluss kommt noch einmal eine Schicht Sushi-Reis oben drauf, bevor die Ecken des Nori-Blattes in die Mitte geklappt werden. 
  3. Die Sandwiches in der Mitte durchschneiden und genießen. 
  4. Die restlichen Zutaten, die eventuell noch übrig geblieben sind, könnt ihr dann einfach noch in ganz normale Makirollen verwandeln.

Noch ein paar Ideen, wie ihr eure Sandwiches – oder auch Makirollen sonst füllen könnt:

  • Jegliche Gemüsesorten
  • Räuchertofu
  • Seitan und Tempeh
  • Avocado
  • Lachs
  • Rührei
  • Fleisch
  • Kresse
  • Sprossen
  • etc.

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