Eine Flasche Maggi mit selbstgemachter Würze steht zwischen Liebstöckel.
Snacks & Dips

Maggi selber machen

Leider bin ich der totale Maggi-Junkie. Die Würze kommt bei mir in die Suppe, über Nudeln oder Kartoffeln und in Eintöpfe – zumindest dann, wenn ich nicht mit dem eigentlichen Geschmack zufrieden bin. Weil Maggi aber ja bekanntlich eher semi-gut ist, habe ich einfach mal versucht, die Würze selbst zu machen: mit Liebstöckel, dem „Maggi-Kraut“.

Eine Flasche Maggi mit selbstgemachter Würze steht zwischen Liebstöckel.

Vorneweg: Die Liebstöckel-Zeit ist eigentlich vorbei und ich hatte Mühe, noch frisches Kraut zu bekommen. Die nette Verkäuferin von unserem Gemüselädchen nebenan konnte mir dann aber doch noch etwas besorgen. 😊

Ich habe für mein Rezept meinen Thermomix benutzt. Ihr könnt das ganze aber auch ganz normal im Kochtopf machen. Die Mengenangabe reicht für 250 Milliliter – also etwa ein Maggi-Fläschchen. Das Rezept habe ich übrigens auf „Mix dich glücklich“ gefunden. Da solltet ihr unbedingt mal vorbeischauen. 😊

Das Rezept

  • Nährwerte
    pro Portion
  • 258 kcal
  • 34 g KH
  • 48 g EW
  • 18 g F
  • Menge
  • 250 Milliliter
  • Zubereitung
  • 30 Minuten
  • Schwierigkeit
  • Leicht
  • Vegetarisch
  • Vegan
  • Glutenfrei

Zutaten

  • 80 Gramm frischer Liebstöckel
  •  250 Gramm Wasser
  •  5 Gramm Salz
  •  1/2 TL Zucker
  •  1 TL Sojasoße
  • 1 TL Johannisbrotkernmehl

Zubereitung

Mit dem Thermomix

  1. Liebstöckel auf Stufe 5 bis 6 zerkleinern.
  2. Das Wasser und das Salz hinzugeben und etwa 20 Minuten auf Stufe 1 oder 2 bei 100 Grad laufen lassen.
  3. Anschließend die Flüssigkeit durch ein Sieb in eine Schüssel geben, so dass der kleingehackte Liebstöckel zurückbleibt.
  4. Den Thermomix sauber machen und die Flüssigkeit dann zusammen mit dem Zucker, der Sojasoße und dem Johannisbrotkernmehl wieder hineingeben. Das Johannisbrotkernmehl dient nur dazu, die Würze etwas anzudicken – ist also nicht unbedingt notwendig, wenn ihr keins zur Hand habt. Ohne bleibt das Ganze so flüssig wie Wasser, hat aber keinen Einfluss auf den Geschmack. 😊
  5. Noch etwa fünf Minuten auf Stufe 2 durchmixen lassen.
  6. Die Würze könnt ihr dann noch heiß in ein abgekochtes Glas oder eben in eine abgekochte, alte Flasche Maggi füllen.

Im Kochtopf

Das Prinzip ist das Gleiche, wie mit dem Thermomix. Entweder ihr zerkleinert den Liebstöckel mit einem Stab- oder einem normalen Mixer. Ihr solltet das Kraut allerdings nicht zu klein hächseln, da ihr sonst Schwierigkeiten bekommen könntet, die Stücke fein herauszusieben.

Was passiert mit den Resten vom "Maggi-Kraut"?

Und was macht man mit dem übriggebliebenen, zerkleinerten Liebstöckel? Ich habe das Wasser ordentlich ausgedrückt, das Grün in eine Eiswürfelform gegeben und dann ins Gefrierfach gestellt. Durch das Salz ist der Liebstöckel-Rest nämlich schön würzig. Das kann man dann immer bei Bedarf portionsweise in Eintöpfe, Suppen oder Pfannengerichte geben.

Allerdings muss ich gestehen, dass ich bislang noch nichts von dem eingefroreren Liebstöckel beim Kochen benutzt habe – ist also eine Art Test. Ich bin gespannt, wie das künftig schmeckt, wenn ich mein Essen damit verfeinere. 😊

Eine Flasche Maggi mit selbstgemachter Würze steht zwischen Liebstöckel.
Würzige Alternative zum herkömmlichen Maggi

Natürlich schmeckt die Würze nicht genauso wie Maggi. Aber ich finde, es kommt schon ganz gut an den Geschmack heran. Zumindest hat die ganze Wohnung danach lecker nach dem „Maggi-Kraut“ geduftet. Und es ist eine tolle Alternative. 😊

One Comment

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.